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Vietnam: Marble Mountains

Meine nächste Station von Nha Trang aus war Hoi An, allerdings hielt der Zug nicht in dieser kleinen alten Stadt und somit fuhr ich bis nach Danang, welches einfach eine langweilige Großstadt war. Ich wollte schnell weiter, aber das stellte sich als nicht so leicht raus, da ich irgendwo einen Bus finden musste, der nach Hoi An fährt. Abgesehen von teuren Minibussen die reiche Touris dort hinfahren gab es zwei lokale Busse, den einen hatte ich aber gerade verpasst.
Da ich keine Lust hatte Stunden zu warten versuchte ich mir selber einen Motorroller zu mieten um dorthin zu gelangen, was sich allerdings als sehr schwer rausstellte, da diese Stadt kaum auf Touristen eingestellt war und alle Angebote ziemlich überteuert waren und sie auch meinen Pass als Pfand haben wollten. Schließlich fand ich über einige Umwege einen Motorradfahrer, der sich nach einer etwas zähen Verhandlung bereit erklärte, mich zu einen vernüftigen Preis nach Hoi An zu fahren.
Die Fahrt machte echt Spaß und die Landschaft war auch schön.
In Hoi An durfte ich noch mal bestimmt eine Stunde rumlaufen bis ich in der total ausgebuchten Stadt ein vernüftiges Hotelzimmer gefunden hatte. Dafür hatte ich dann einen Pool, kostenloses Internet etc. dabei.
Die Hauptattraktion von Hoi An ist die historische Innenstadt und es ist die Schneiderhauptstadt Vietnams. Frauen wandeln hier im Kaufrausch wie Zombies von Shop zu Shop und der arme Mann darf mit einem Berg von Einkaufstüten beladen hinter ihr her dackeln. Das interessierte mich aber nicht wirklich, also mietete ich mir für zwei Tage einen schnellen Automatikroller mit dem ich dann erst mal die Gegend unsicher machte und tolle Strände und Berge entdeckte.
Am zweiten Tag bin ich zu den Marble Mountains (Vietnamese: Ngũ Hành Sơn; “Five elements mountains”) gefahren.
Dies ist ein großer Kalksteinfelsen mit 5 Hügeln mit jeweils 5 natürlichen Höhlen und Tunneln. Jeder Berg ist einem Elemnt zugeordnet und es befinden sich dort mehrere Buddatempel, Steinhäuser und Statu< en.
In den Höhlen ist teilweise wirklich eine mystische Stimmung durch das von oben einfallende Licht was deutlich sichtbar einen Lichstrahl in dem Rauch der vielen Räucherstäbchen bildet.

Coco Cola ist wohl buddistisch, oder zumindest hat jemand diese Bank gesponsort und das Logo eingravieren lassen. So was soll ja Glück bringen....Eingang zu iner weiteren HöhleAusblick von einer der Spitzenein Riesiger Cave, früher haben hier angeblich Mönche für lange Zeit gelebt und meditiert.der endlose chinese Strand wo früher amerikanische Vietnam-Soldaten zur Erholung hingeschickt wurdenEins der eigentümlich geflochtenen Körbe die zum Fischen verwendet werden.

Viel mehr gibt es von diesem Ort nicht zu berichten und so habe ich nach 3 Tagen einen sleeper-Bus nach Hanoi, die Hauptstadt Vietnams, genommen.

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Vietnam: Nha trang

Von Saigon ging es weiter mit dem Nachtzug entlang der Küste nach Nha Trang.
Dort fand ich ein nettes Hotelzimmer für nur 4 Dollar pro Nacht ganz in der Nähe vom Strand.
Endlich hatte ich auch mal wieder durchgehend Sonnenschein und genoß das gute Wetter in vollen Zügen. Am nächsten Tag ging ich mit Anne und Casper auf einen der zwei Tauchgänge, die bisher billigsten auf meiner ganzen Reise. allerdings wurde ich doch ziemlich enttäuscht, da die Riffe teilweise sehr stark beschädigt oder nicht sehr vielseitig waren (Tonga hatte mich wirklich verwöhnt…). Auf dem zweiten Tauchgang habe ich mich plötztlich sehr erschrocken, als ich einen lauten Knall hörte und eine Schockwelle richtig durch das Wasser ging. Wie ich später erfuhr, waren das Dynamitfischer, die gerade nichts besseres zu tun hatten als ca. 500 Meter von uns entfernt Dynamit ins Wasser zu schmeißen und alles Lebende dort mal eben zu töten um ein paar wenige Fische von der Oberfläche abzufischen. Wirklich traurig und das Schlimmste war, das dies alles innerhalb eines sogenannten “Naturschutzgebietes” passierte unter den Augen der Polizei, die aber nur daran Interesse hatte, die Parkgebühr von den Touristen/Tauchbooten einzusacken (und wahrscheinlich auch Schmiergelder der Dynamitfischmafia…)
Naja, wir hatten trotz alledem einen netten Tag und es war cool mal wieder zu Tauchen.
Drei Tage später kamen auch wieder Jodie und Mike dazu, die auf dem Weg noch eine andere Gegend besucht hatten.
Nha Trang ist einer der Urlaubs- und Partyorte der Vietnamesen, sowie der Touristen, und so hatten wir einige nette Abende in einer der vielen Bars und am Samstag gab es sogar eine große Strandbar mit live Bands auf einer extra aufgebauten Bühne.
An einem Tag wurden wir überraschenderweise am Strand einfach von einem älteren Vietnamesen eingeladen, der uns spontan zu seinem Familienpicknick einlud und so drückte uns jeder irgendwelches seltsames Essen in die Hand und wollte mit dem so schön warmen Bier mit uns anstossen. Wir wurden sogar für den nächsten Tag zu Hochzeit der Tochter des Vietnamesen, der uns angesprochen hatte und als einziger etwas Englisch konnte, eingeladen. Am nächsten Tag konnten wir allerdings nicht gehen, da es Jodie nicht so gut ging und es war wahrscheinlich auch besser für uns, da wir uns sicherlich den Magen verrenken würden und total betrunken sein würden, da jeder freundlich zu einem sein will und einem Essen und Drinks in die Hand drücken, die man ja aus Höflichkeit nicht ablehen darf…
An einem anderen Tag machten Mike und ich eine Motorradtour zu einer 25 Meter großen Buddastatur und fuhren später eine frisch gebaute Küstenstraße entlang, wo man mal so etwas die Roller ausfahren konnte, da so gut wie kein anderer auf der Sraße war, da das restliche Stück nur von Geländewagen und Motorollen zu bewältigen war.

Die coole Dachterasse, wo wir Abends gerne Karten spielten und uns den Sonnenuntergang überm Meer anschautenTja man sieht es leider nicht wegem dem Blitz, aber das war eine Anne und Ich-In der Pause zwischen den Dives springen wir von der oberen Plattform des Tauchbootes.Casper und ich machen einen Backflip, timing war leider nicht ganz gleichdas reichliche essen auf dem Booteine der unzähligen Verkäuferinnen am StrandStrand von Nha Trangein buddistischer Tempel25 meter hoher riesen BuddaGräberIrgendwo an der Küstenstraße

Nachdem ich über eine Woche in Nha Trang war, machte ich mich auf den Weg weiter die Küste entlang. Ich trennte mich von Mike und Jodie, die noch etwas länger bleiben wollten und Anne und Mike waren inzwischen schon weiter gereist nach Hanoi und werden bald nach Hause fliegen. So fühlten wir uns wie die zehn kleinen Negerlein…. langsam aber sicher löste sich unsere Reisetruppe einfach auf….

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Nach einer sehr langen Pause habe ich beschlossen meine Berichte doch noch zu einem Ende zu bringen, um dieses Projekt für mich abzuschließen und als vollständige Erinnerung meiner Reise zu haben, wenn auch vermutlich kaum noch einer mitlesen wird…
Wie die meisten sicherlich wissen, bin ich inzwischen wieder gut in Deutschland angekommen. Ich bin dann erst mal leider krank geworden und hatte eine schwere Blutvergiftung, gegen die ich Antibiotika einnehmen musste.
Anschließend hatte ich dann noch eine Bauchfellentzündung (und Rippenfell- , Lungen- und Speiseröhrenentzündung) die aber dann auch abheilten.
Das Tropeninstitut konnte zum Glück keine weiteren ansteckenden Infekte feststellen, obwohl sie mir “literweise” Blut abgenommen haben, um es auf alle nur denkbaren Erreger und Parasiten zu prüfen.

Aber jetzt zurück zu meinem Bericht.
Von Cambodia, das wir dann doch etwas eiliger wegen des vielen Regens verließen, ging es weiter mit dem Bus nach Vietnam.
Nach 8 Stunden halbwegs komfortabler Fahrt kamen wir in Ho Chi Minh City, ehemals Saigon, an. Hier nahmen wir ein Taxi, da wir uns nicht ganz sicher waren, wo genau uns der Bus abgesetzt hatte. Das war aber ein großer Fehler, da der Taxifahrer uns nur im Kreis rumgefahren hat (wie wir erst später erfahren haben, hätten wir die direkte Strecke auch in 5 Minuten zu Fuß laufen können…) Und das Taximeter machte interessante Sprünge und verdoppelte mal plötzlich den Kilometerpreis. Somit waren wir ziemlich sicher und wollten auf keinen Fall die geforderten 40 Dollar für 20 Minuten Stadtrundfahrt bezahlen und gaben ihm am Schluss 8 Dollar, was mehr als genug war. Trotzdem beschimpfte er uns auf die wüsteste Weise und es war interessant zu hören, welche gepfefferten Schimpfwörter ein sonst kaum der englischen Sprache fähiger Taxifahrer einen an den Kopf schmeißen konnte.
Naja wir hatten unsere Rucksäcke und ließen den Taxifahrer stehen, wir hatten mal wieder eine Lektion gelernt, so hofften wir zumindest. Als nächstes stellte es sich als überraschend schwierig heraus eine bezahlbare Unterkunft zu finden, da erstaunlich vieles ausgebucht war. Nach einigem hin und her Latschen und Abwimmeln der vielen Touts fanden wir schließlich ein nettes kleines Hotel in einer der vielen Seitenstraßen, durch die nicht mal ein Auto passt.
Saigon ist eine ziemlich lebendige Stadt, Tag und Nacht! Es waren noch mal mehr Motorroller unterwegs auf den Straßen als in Phnom Penh und überall sind Leute. Da es sehr heiß war, beschlossen wir zu einem Freibad zu laufen und erkundeten unterwegs einen der riesigen Märkte.
Am nächsten Tag kam Casper (den wir schon in Malaysia getroffen hatten) mit dem Flugzeug an und wir beschlossen für den nächsten Tag eine Tour zu dem Mekong-River zu nternehmen. Dieser Fluss ist der zehntlängste der Welt und entspringt in China, fließt weiter südlich und bildet die Grenze zu Burma und dann zwischen Thailand und Laos um anschließend durch Cambodia zu fließen und in Südvientnam in das Chinesische Meer zu münden. Das Delta wächst jährlich durch die enormen angeschwemten Sedimentmassen um etwa 80 Meter und das Delta umfasst mehr als 70.000 km². Der Flusspegel steigt zu Monsunzeiten um bis zu 15 Meter an und der Fluss beherbergt über 1.300 Fischarten und den größten bekannten Süßwasserfisch (Mekong-Riesenwels, bis 3m/300kg). Der Mekongriver kann somit wegen seiner überragenden Bedeutung als wichtigster Fluss in Südostasien bezeichnet werden. Unsere Tour ging früh los, da wir erst mal zwei Stunden Busfahrt vor uns hatten, bevor wir zu den äußeren Teilen des Deltas gelangten. Anschließend ging es weiter auf unterschiedlichen Booten und wir erkundeten verschiedene Inseln im Delta und wurden die künstlichen Kanäle entlang gepaddelt. Wir hörten uns die traditionelle Musik an, schauten zu wie Kokosnuss-Süßigkeiten hergestellt wurden etc. Leider machte irgendwann meine Batterie schlapp, also gibt es nur ein paar Fotos vom Anfang.
Ich muss aber sagen, dass die ganze Tour doch eher streßig war und es einfach lästig war mit einem Guide und vielen anderen Touristen zusammen wie eine Schulgruppe durch die Gegend geführt zu werden. Das war meine erste wirkliche Touristentour und wird wohl auch erst mal meine Letzte bleiben. Ich erkunde die Welt doch lieber auf eigene Faust; die japanische Art des “Foto-Tourismus” wo man nur durch alles hindurchhetzt, der Guide einem sagt, wann man von etwas ein Foto machen soll und man gar nicht Zeit hat die Orte zu entdecken und zu genießen, ist wirklich nichts für mich.

eins der hütten auf einen der Insel an einem Kanal gelegeneiner der künstlichen Kanäle, der durch eine der riesigen Inseln, die innerhalb des Deltas liegen, führtwir vierdie ruderbooteein paar der wirklich unzähligen Fischerboote. Viele leben auf floatings boats und fischen von dort ausdie herstellung von leckeren kokusnuss-süßigkeitendie presse um das kokusnussöl zu bekommenauf einer insel, gibt es sehr viele bienenvölker und der honig ist berühmt für seinen GeschmackMike hält eine bienenwabeJodie hat eine baby-anaconda auf der schulter und ist von ihr doch nicht so begeistert, als sie sie sich etwas aktiver bewegt

In den nächsten Tagen gibt es dann noch drei weitere Berichte zu Vietnam, unter anduerem ein langer Bericht über meine Motorradtour im Nordwesten von Vietnam und dann vll noch ein paar Worte zu Laos und noch mal zu Thailand.
Es grüßt Euch alle Alex

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Nach Siem Reap sind wir dann wieder per Bus zur Hauptstadt Phnom Penh gefahren.
Da wir genug von Städten hatten und etwas abseits der touristischen Wege Cambodia erkunden wollten, beschlossen wir für 5 Tage Motorroller auszuleihen und nach Sihanouk Ville zu fahren.
Ich habe mal eine Karte als Foto angehangen, weil ich denke, die meisten von euch haben keine wirkliche Ahnung, wo was in Cambodia liegt ;-)
Wir sind die Strasse 3 raus aus Phnom Penh gefahren (wobei wir vll aus Versehen die Nr. 2 genommen haben und dann irgendwann wieder durch Glück auf die 3 gekommen sind, es gibt ja fast keine strassenschilder oder sonst was in Cambodia) und sind dann 2 Tage in Kampot geblieben. Am dritten Tag sind wir weiter nach Sihanoukville gefahren und dort eine Nacht geblieben. Am vierten Tag wollten wir eingentlich noch in einen National Park und dort über Nacht bleiben, weil es aber so extrem geregnet hat, sind wir den ganzen Tag über die Route 4 zurück bis Phnom Penh gefahren.
Weil ich nicht so viel Zeit habe, beschreibe ich jetzt die Tour nur kurz, aber es war schon ziemlich abenteuerlich. Nach 20 Minuten wurden wir gleich in Phnom Penh von einem Polizisten angehalten, der unsere Führerscheine sehen wollte, die wir ihm dummerweise aushändigten. Er meinte nun, dass man hier an dieser Kreuzung nicht rechts abbiegen darf (was alle aber gemacht haben) und wir jeder 40 Dollar Strafe zahlen sollen um unseren Führerschein wieder zu bekommen. Das war ein absoluter Witz und nach einigem Verhandeln und Drohen, dass wir zur Polizeistation gehen wollen, haben wir dann jeder 5 Dollar bezahlt, was immer noch viel zu viel war!
Ansonsten ist Mikes Motorroller zweimal liegengeblieben und die lokals haben es wie auch immer gefixt. Ausserdem hatte er einen Platten und Anne hatte irgendwann kein Sprit mehr, sodass wir sie zurück lassen mussten und dann giftrotes Benzin in Cokeflaschen kauften und zu ihr zurueck brachten. Ein Wasserbüffel hat mich fast umgerannt, weil er plötzlich meinte losrennen zu müssen, als ich ihn im weiten Bogen umfahren wollte…Ausserdem gab es immer wieder heftige Monsum Regenfälle, die in nullkomanichts die Strassen überfluteten und das Fahren je nach Gegend unmöglich machten (einfach zu heftige und starke Winde). Selbst Autos konnten teilweise kaum noch fahren und wir haben uns versucht mit mehreren Schichten von Einmal-Regenponchos zu schützen, die aber von dem zu starken Regen und Wind einfach zerrissen wurden nach einer Weile. Als wir es dann doch schliesslich bis Phnom Penh zurück geschafft haben, waren grosse Abschnitte der Strasse wirklich mehr als knöcheltief unter Wasser und die Autos kamen kaum voran. War sehr interessant sich mit wirklich hunderten von anderen Motorrollern an den Autos vorbei zu schlängeln (über rote Ampeln und total verstopfte Kreuzungen) und zu versuchen nicht Wasserschwälle von anderen abzubekommen oder stehen bleiben zu müssen, weil man sonst seine Füße mehr als knöcheltief in dem ungesund aussehendem Wasser versenken musste.
Hier ein paar Bilder, gerade von den ersten zwei Tagen wo das Wetter noch besser war, die wir in den Regenpausen geschossen haben.

Hit the Roadwo gehts noch mal lang?Regenschuts geht vor Stylelokal marktmikes motorroller hat schon wieder ein problemwas aber schnell von den lokals mit etwas zugeschnittem grass gefixt wird...see in phnom penh (Ausblick von unserer terasse)mike mit seiner neu gekauften gitarrebuddisten hoeren irgendeine art messemoenchekoenigspalastall die lokalen leckereienungeschluepfte voegel, heuschrecken, kakerlaken, wass will der feinschmecker mehr?!anne schaut sich die grasshuepfer genauer an, da sie spaeter einen essen muss

Von Phnom Penh sind wir dann 2 Tage später weiter nach Vietnam. Davon im nächsten Bericht mehr, ich muss mal etwas aufholen…lg Alex

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Cambodia: Siem Reap und Ankor wat tempel

Sorry das es so lange gedauert hat, aber ich hatte Probleme mit meiner Festplatte, dort wo ein Teil der Bilder gespeichert ist, und es ist schwer hier schnelles Inet zu finden…aber hier kommt der Bericht meiner ersten Zeit Cambodia:

Um Mike und Jodie in Siem Reap (die im Gegensatz zu uns geflogen sind) wieder zu treffen, verließen wir also bald Bangkok wieder und machten uns mit dem Bus auf zur Grenze. Vom Busbahnhof aus nahmen wir dann ein “Tuck Tuck” zur 7 km entfernten Landeslinie. Zu unserer Überraschung fuhr unser “tuck tuck”-Fahrer allerdings nicht zum Grenzübergang sondern zur Cambodischen Botschaft. Der Fahrer erklärte, dass wir hier das Visa holen sollen. Ich hatte aber extra vorher gecheckt und war mir ziemlich sicher, dass wir ein Visa an der Grenze bekommen können. Meine Gedanken wurden von einem Botschafter unterbrochen, der eilig auf uns zurannte und in fließendem Englisch erklärte, dass wir das Visa hier ausgestellt bekommen müssen und nicht mehr an der Grenze. Angeblich wäre das Büro dort geschlossen worden, weil sie hier die Botschaft neu gebaut haben. Hm naja, das Gebäude sah zumindest ziemlich neu und sauber aus. Wir folgten also dem überhilfsbereiten Beamten. Auf die Frage wie viel es dann kosten würde, meinte er 30 Dollar. Ich war mir aber ziemlich sicher, dass der offizielle Preis 20 Dollar war (die wir extra vorher in Bangkok eingetauscht hatten). Wir begannen also zu diskutieren, aber der Beamte blieb stur. Schließlich wechselte er seine Taktik und meinte, dass wir ein 20 Dollar-Visa bekommen könnten, was allerdings 48 Stunden dauern würde bis zur Ausstellung. Das “Express Visa”, das wir sofort bekommen könnten, koste aber 30 Dollar. Unsicher was wir glauben sollten fügten wir uns schließlich in unser Schicksal und zahlten 30 Dollar, wobei ich dabei das dumpfe Gefühl im Magen hatte über die Ohren gehauen zu werden. Aber ich wollte nicht riskieren auf gut Glück an der Grenze aufzutauchen und dort vll zwischen den Grenzposten zu stranden, weil ich kein Visa bekommen kann. Und immerhin war dies die offizielle Botschaft von Cambodia…
Als wir dann schließlich an der Grenze ankamen und aus Thailand nach Combodia gingen, lernten wir schnell, dass man hier nicht mal Regierungsbeamten glauben kann (oder eher erst recht nicht). Natürlich konnte man das Visa an der Grenze bekommen, für 20 Dollar…
In Laos angekommen wurden wir gleich von einem weiteren Regierungsbeamten in Empfang genommen und zum offiziellen, kostenlosen Regierungsbus geleitet, der uns zum nächsten Busstop bringen sollte. Allerdings hielten wir dann außerhalb eines Reisebüros, angeblich dem einzigen von der Regierung lizenziertem, und unser Beamter meinte, wir sollen hier ein Busticket, für 12 Dollar, oder Taxi für 80 Dollar nach Siem Reap nehmen. Wenn wir ihm glauben schenken, schmuggeln alle anderen Taxis kiloweise Heroin und andere Drogen und auf der Straße wären Polizeikontrollen die uns sofort samt Taxifahrer ins Gefängnis stecken würden.
Wir beschlossen mit einem englischen Pärchen ein Taxi zu teilen und nach zähen Verhandlungen, mit mehrmaligen angedeutetem Weglaufen, zahlten wir nur 40 Dollar für das Taxi.
Ich hatte schon Horrorstorries über die Strecke von der Grenze bis Siem Reap gehört, die unter den Top 5 schlechtesten Strassen der Welt ist. Ich muss sagen: sie treffen zu. Schon der Start nach der Grenze war absolut schlammig und mit riesigen Huckeln übersäht. Manche der zahlreichen Schlaglöcher waren groß genug um einen ganzen Truck drin verschwinden zu lassen. Aber immerhin hatte die Regierung begonnen eine normale Straße zu bauen und an einigen Stellen schlängelten wir uns somit um Bagger, Walzen und andere schwere Maschinen. Ich war irgendwann etwas weggedöst, auch wenn ich mir bei jedem größeren Huckel meinem Kopf an der Wagendecke stieß, als wir plötzlich anhielten und die anderen ausstiegen. Wir hatten einen Platten…zum Glück hatten wir einen Ersatzreifen dabei und der Fahrer hatte offensichtlich schon viel Übung im Reifenwechseln. Wir waren froh bald wieder ins Auto mit Aircondition einsteigen zu können und all dem Staub und Sand zu entfliehen, der von den vorbeifahrenden Trucks aufgewirbelt wird und das Atmen schwer macht.
Nach 3.5 Stunden Fahrt für die knapp 150 km, kamen wir endlich erschöpft in Siem reap an und fanden auch Jodie und Mike auf Anhieb. Wir checkten in unser Hotel ein, was wirklich komfortabel war und nur schlappe 4 Dollar für zwei Personen kostete.
Später gönnten wir uns eine Massage, die hier gerade mal 4 Dollar für 1 Stunde kostet. Übrigens bezahlt man hier alles in Dollar und auch die Atms spucken nur Dollarnoten aus. Nur für Wechselgeld unter einem Dollar bekommt man die lokale Währung, Riel (4000r=1 US Dollar).
Am nächsten Tag gingen wir dann nach Ankor Wat. Diese weltberühmten Tempelanlagen gehören zu dem Weltkulturerbe und sind die Haupattraktion in Cambodia. Hier wurde auch tder Film “Tomb Raider” gedreht. Am Morgen mieteten wir uns also ein tuck tuck und fuhren die 15 km durch den Dschungel zur ersten Tempelanlage. Man muss horrende 20 Dollar Eintritt bezahlen wovon aber nur 10% der Erhaltung der Tempel zu gute kommen und der Rest wird von einer Ölfirma eingesackt, die vor Jahren die Rechte gekauft hat.
Der größte Tempelkomplex Ankor Wat, der der Gegend den Namen gab, ist wirklich beeindruckend, aber nur einer von vielen im Urwald verstreuten jahrhunderte alter Tempel. Sie wurden von dem Khmer erbaut, die vor mehr als tausend Jahren ein mächtiges Königreich in Südost Asien bildeten. Leider wurden viele der Tempel stark beschädigt von dem Kommunistischen Regime “Khmer Rouge”. Alle Statuen wurden z.B. enthauptet und viel gestohlen.
Es war eine schreckliche Zeit für Cambodia und es wurden systematisch alle gebildeten, Fremdsprachen sprechenden und Leute die Brillen trugen, samt Familien aufs Land verschleppt, gefoltert und oft getötet. So starben von 1975-1979 ca. 2 Millionen Cambodier unter dem grausamen Regime, dass durch eine Invasion von Vietnam entmachtet wurde.
Ich hab so viele Bilder von den Tempeln gemacht, dass ich nicht viel dazu sagen muss.

kurz nach der grenze...plattenlocal transportdas arme schwein lebte noch...wirklich crazy was die hier so alles auf dem motorbike transportierenwarum auch immer dieses komische pferd dort steht...ankor wat

Was leider schade war, dass es touristisch sehr überlaufen ist und sobald man stoppt wird man immer von Verkäufern (meist Kindern, weil sie mehr Mitleid bei den Touristen erwecken) belagert, die einem unbedingt Postkarten, Schmuck oder andere Sachen verkaufen wollen. Das ist in ganz Cambodia so und relativ lästig, da sie sogar in die Restaurants rein kommen und mit ihren weinerlichen Stimmen (mehr oder weniger der cambodische Akzent) unermüdlich dir etwas verkaufen wollen.
Das läuft in etwa so ab:
“hello sir, buy postcard. Cheap cheap. I give u good price”
(das beste ist das einfach schlichtweg zu ignorieren, aber falls man den Fehler macht zu antworten)
“no thank u, i don’t need more postcards!”
Why not, look these are very beautiful, good price”
“No thanks!”
“please, please buy postcard” (während sie dir die Postkarten direkt ins Gesicht halten, während unsereins als armer Tourist versucht sein dinner zu geniessen)
Aber da wir sind ja hoffnungslos freundlich, explodieren unsereins nicht: “i have bought already enough postcards, thank u very much but i would like to finish my meal before it is completely cold.”
“buy more postcards, here look 10 postcards just 2 dollars.”
Oder alternativ “where are u from?” (um dich in ein Gespräch zu verwickeln, falls man den wiederholten Fehler macht und immer noch antwortet) Manche versuchen dir auch zu schmeicheln und sagen (besonders zu den Frauen, bei denen das offensichtlich eher zieht) “u are very beautiful, ur skin is so nice (white)” oder “ur eyes are sooo beautiful” und zu Männern “sir u are very handsome”
Wenn man immer noch nichts gekauft hat nur um sie loszuwerden, stehen sie meistens noch etwas dicht neben dir rum, falls man spontan doch die hundertste Postkarte, Buch oder sonst was kaufen will. Wenn sie dann endlich gehen kann man vll für ein paar Sekunden bis max. wenige Minuten sein Essen genießen, bevor der nächste, mit meistens genau den gleichen Sachen, versucht dir etwas zu verkaufen. Das ist wirklich ziemlich nervig, auch wenn man sich etwas daran gewöhnt nach einer Weile und seine Strategien entwickelt um sie schnell abzuwimmeln.
Nach drei Tagen in Siem reap sind wir dann mit dem Bus zu der südlich gelegenen Hauptstadt Phnom Phen gefahren. Dazu mehr im nächsten Bericht. Es grüßt aus der Ferne Alex

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Tauchen in koh tao

Von den “Perhantian Islands” aus sind Anne und ich also weiter Richtung Thailand-Grenze. Wir wollten am selben Tag noch bis “Koh Tao” kommen, eine kleinere Insel an der Ostküste Südthailands (was allerdings nicht klappte, da wir zu spät starteten und auch der Zug selbst hier sehr langsam ist…)
Mit dem lokalen Bus sind wir bis zur Grenze gefahren, wo wir dann rausgeschmissen wurden (alle anderen Malayen oder Thailänder konnten scheinbar im Bus über die Grenze fahren…)
Also liefen wir weiter und checkten erfolgreich aus Malaysia aus und liefen weiter über eine Brücke auf die thailändische Seite. Dort sahen wir irgendwie nicht wirklich ein Visabüro und liefen einfach weiter. Irgendwo müsste das ja kommen oder wenigstens eine Passkontrolle. Fehlanzeige, wir sind fast ohne Visa und Registrierung nach Thailand gelaufen, bis uns ein Thai sah und uns hinterher rannte und uns freundlicherweise das kleine, gut versteckte Office zeigte.
Nach einigem Papierkram und einem weiteren Stempel im Pass waren wir nun erfolgreich in Thailand. Hinter der Grenze gab es dann nicht mal ein paar Taxis oder Tuck Tucks, dieser Grenzübergang wird wohl nur selten und von nahezu keinen Touristen benutzt. So liefen wir also erst mal auf gut Glück weiter, natürlich in die falsche Richtung. Später fanden wir ein Hotel wo wir unsere restlichen Ringit in Thaibat tauschen konnten. Ausserdem fuhren sie uns kostenlos im hoteleigenem Shuttle zum Bahnhof, dass nenne ich doch mal einen netten Empfang.
Wir waren gerade noch rechtzeitig am Bahnhof um unsere Tickets zu kaufen und schon ein paar Minuten später ratterten wir im Zug weiter nordwärts. Leider gab es im weiteren Verlauf der Reise irgendwie keinen Zug mehr an diesem Tag bis zu der Stadt wo die Fähre zur Insel abging. Also mussten wir nach 4 Stunden wieder aussteigen und uns einen Bus suchen um weiter bis nach Chumpon zu kommen. Wir fanden noch einen Nachtbus, der zwei Stunden später abfuhr. Morgens um 5 uhr kamen wir dann erschöpft in Chumpon an und düsten auf dem hinteren Sitz eines Motorrollers zum Office für die Fähren.
Die frühste Fähre fuhr um etwa 7 Uhr, also hatten wir noch etwas Zeit rum zu bringen und versuchten auf den harten Stühlen zu schlafen. Dann ging es wieder in den Bus bis zum Hafen, dort auf die Katameranfähre, die in zwei Stunden bis nach “Koh Tao” düste. Müde und erschöpft kamen wir dann um halb zehn in Koh Tao an- nach fast 24 Stunden non stop Unterwegssein.

Anne und ich sind hier her gekommen, weil wir unseren “advanced open water course” machen wollten. Hier ist einer der billigsten Plätze in Thailand und man bekommt kostenlose Unterkunft in einem netten Resort als “Geschenk”dafür, dass man den Tauchsein hier macht.
Die nächsten zwei Tage waren also hauptsächlich mit unseren 5 Tauchgängen ausgefüllt: Unterwassernavigation, Deep dive (30 Meter), Night dive, Unterwasser Naturalist (man muss eine bestimmte Anzahl an Korallen, Fischen und sonstigem Meeresgetier bestimmen) und als fünften Gang: die Unterwasserfotografie.
Für den Unterwasserfotografie-Tauchgang habe ich mir dann eine Kamera ausborgen können und somit kommt ihr in den Genuss von ein paar Unterwasserfotos.
Leider war die Sicht hier sehr schlecht (teilweilse nur 5 Meter) und somit waren meine Fotomöglichkeiten sehr begrenzt. Ausserdem waren leider die dive sites wo ich die Kamera mitnehmen konnte nicht so toll im Vergleich zu den ersten beiden Tauchausflügen in Rarotonga und Malaysia. Also konnte ich hauptsächlich nur kleine Fische und ein paar Makros machen.

anneein grosser grouper (zackenbarsch glaub ich) mit ueber 1 meter koerperlaengefindet nemofledermausfischeund hier der ganze schwarmchristmas tree worms (strudelwuermer)angelfishnudibranchtrevally (makrele glaub ich)seegurkesonnenuntergang bevor wir den nachtdive startenmein sprung ins wasser vom boot ausich mache gerade notizen zu fischen (underwater naturalist dive) und anne signalisiert alles ok zu unserer tauchlehrerinkleiner krebs und fischfeilenfishjulia und urs die mit uns zusammen den kurs gemacht habenrumbloedeln unter wasser

und hier noch ein paar allgemeine Fotos von der Insel Koh Tao

Voll beladen geht es auf die suche nach dem Bahnhof, nachdem wir ueber die grenze gelaufen sindIch in dem ersten Tuck Tuck (ein motorrad mit hintem einen aufbau um leute zu transportieren). In Thailand muss man nie laufen, wenn man nicht will. man wird im wahrsten sinne des wortes von Tuck Tuck fahrern gejagt....unser resort in Koh taonette beachbarunser fisch wird gegrilltjulia-memassage am strandtanzen mit fackelnder zug in Thailand: nur holzklasse, top speed 50 km/h und voll mit haendlern die dir staendig was verkaufen wollenso sieht ein thailaendische snackshop aus. Muscheln, getrockneter tintenfisch, fisch oder sonstiges sonderbares...

Die Insel selber war leider ziemlich überlaufen und sehr touristisch im Vergleich zu Malaysia. Auch die Tauchplätze waren sehr überlaufen. Zum Lernen ok aber fürs normale tauchen wirklich nicht toll.
Somit ging es am dritten Tag weiter nach Bangkok, wo wir Casper und Kristian wieder getroffen haben. Ich habe keine Fotos in Bangkok gemacht, wir haben nur etwas relaxed und waren etwas shoppen. Da ich aber wieder dort hin kommen werde, bekommt ihr später noch einen Bericht über diese Metropole.
An unserem fünften Tag in Thailand reisten wir auch schon weiter nach Cambodia, wo wir uns mit Jodie und Mike (die aus Malaysia geflogen sind) verabredet hatten und gemeinsam auf eine Motorbike Tour gehen wollten.
Somit sind wir in Rekordtempo durch Thailand gedüst, was ziemlich ermüdend war. Das Essen ist hier deutlich besser, aber alles auch viel touristischer. Mal sehen, ich werde ja auf meinem Weg zurück noch mal nach Thailand kommen und etwas mehr Zeit hier verbringen.
So das war es erst mal aus Thailand, mein nächster Bericht ist dann über unsere Erlebnisse in Cambodia. lg Alex

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Malaysia

Nachdem ich am Montagmorgen Singapur verlassen hatte, bin ich, mit einigem Umsteigen und langer Busfahrt durch Südmalaysia, gerade noch rechtzeitig in Mersing (einem kleinen Fischerdorf an der Ostküste) angekommen, um auf die letzte Fähre nach Tioman zu springen. Die Fähre tuckerte in gemächlichem Tempo durch die ruhige See und nach zwei Stunden Überfahrt kam ich dann endlich an und beschloss in Air Batang, einer kleinen Bucht auf der Westseite, zu bleiben.
Ich war freudig überrascht, dass ich hier in einem Dorm für 3 Euro die Nacht bleiben konnte. Ein Essen kostet nur um die 0.8-2 Euro. Da Tioman duty free ist, gibt es hier auch Bier zu akzeptablen Preisen.
In den nächsten Tagen schnorchelte ich viel, unternahm zwei Tauchgänge und spielte viel Beachvolleyball. Die Tauchgänge waren ziemlich gut. Die Riffe können zwar nicht in Vielfalt und Farbenpracht mit denen aus der Südsee mithalten und auch die Sichtweite warunter Wasser gerade mal die Hälfte mit 15 Metern. Das wurde aber durch die Artenvielfalt mehr als wett gemacht. U.a. sah ich eine große Gruppe Baracudas, Napoleon Wrasse, eine riesige Muräne, eine Schildkröte, Travellis (Stachel Makrele), Angelfische und vieles vieles mehr.
Ich lernte auch jede Menge nette Leute kennen. Jeden Tag traf man sich ab 17 Uhr zur Happy Hour in einer Strandbar und spielte Beachvolleyball bis die Sonne rot am Horizont unterging. So kam man leicht ins Gespräch und jeder kannte eigentlich jeden. Am Donnerstag sind wir dann zu einer Geburtstagsparty von einem Local eingeladen worden, was wirklich nett war. Gegen 22 Uhr sind wir über den kleinen Hügel, der das Dorf von Air Batang trennt, gelaufen und die Party war schon in vollem Gange. Sie hatten ein großes Feuer entfacht und auf der Tanzfläche wurde feurige Salsa Musik gespielt. Einige Lokals zeigten ihre Künste im Feuerjonglieren, was ziemlich beeindruckend aussah.
War wirklich eine nette Atmosphäre und die Lokals waren sehr freundlich.
Am nächsten Morgen bin ich mit Anne (aus Dänemark) zur anderen Seite der Insel gewandert. Eigentlich wollten noch ein paar andere Leute mitkommen, die sich dann aber nicht aufraffen konnten aufzustehen. Für den unbefestigten 10 km Walk oneway durch den Dschungel brauchten wir schon einige Zeit. Ich versuchte giftige Schlangen oder anderes interessantes Getier zu erspähen. Aber abgesehen von einigen Affen, den allgegenwärtigen riesigen Monitor lizards (um die 1.5 Meter groß) und einigen Insekten schien der Dschungel nicht so bevölkert zu sein.
Am Sonntag verließ ich dann Tioman zusammen mit Jordan (Canada), Jodie, Mike (England), Kristian und Anne (Dänemark)

nach langen kokosnuss-aufhacken mit meiner machete hatten wir endlich genug saft fuer unsere frischen pina coladascoconut coktails-anne mit meiner macheterich in angst vor der macheteanfang des jungel trekein seltsames blattder shelter im jungelest side von tiomansnack bevor es zurueck gehtblick ueber den urwaldfrische waffelnjetty in air batangair batang (low tide) deshalb so viele steineein monitor lizard (ein wirklich kleiner vertrehter seiner art, bei den grossen hatte ich nie eine kamera zur hand)das laengste underwassergemaelde der welt (vorbereitungen)etwas ausserhalb der bucht wurde am tag als wir die insel verliessen ein weltrekord aufgestellt fuer das laengste unterwassergemaelde der welt. wir sind am morgen mal raus geschnorchelt und haben uns die vorbereitugen angeschautwarten auf die faehreunsere buchteines der vielen noch schwimmenden wracke

Unser Ziel war Taman Negara. Dieser Nationalpark schützt den ältesten Urwald der Welt und soll sehr gut für Dschungel Trekking sein. Da wir erst die 12 Uhr Fähre in Tioman nahmen, strandeten wir in Kluang. Eine mittelgroße Stadt, die eigentlich kaum von Touristen besucht wird und wenn dann nur auf der Durchreise. Unsere Truppe wurde von allen gemustert und Leute winkten aus den Autos und einige machten sogar Fotos von uns. Mal eine seltsame Erfahrung als Tourist am anderen Ende der Kamera zu sein. Wir beschlossen hier nicht zu übernachten sondern den Bummelzug durch den Dschungel um Mitternacht zu nehmen. Da wir noch ein paar Stunden Zeit tot zu schlagen hatten, beschlossen wir ins Kino zu gehen. Wir sahen einen wirklich guten Film der in China zur Zeit des Krieges mit Japan spielte. Anschließend gingen wir noch Bowlen und waren wieder die Attraktion aller Lokals in der vollen Bowlinghalle.Gegen 23 Uhr gingen wir dann zum Bahnhof, nur um zu erfahren, dass der 22 Uhr Zug immer noch wartet und es irgendwo ein Problem mit einem Zug weiter nördlich gibt. So spielten wir die nächsten Stunden “Vier gewinnt”, “Schiffeversenken” und Karten auf dem Boden des überfüllten Bahnsteiges. Gegen 3 Uhr morgens setzte sich der Zug ratternd in Bewegung und wir versuchten etwas Schlaf zu finden.
Ursprünglich wollten wir eine Mehrtageswanderung machen und irgendwo im Dschungel übernachten. Aber wir hatten nicht wirklich die Campingausrüstung und entschieden uns schließlich nur einen Tag den Dschungel zu erkunden.
Die Wanderung war nicht so anspruchsvoll, aber trotzdem sahen wir eine Art Wildschwein, diverse Vögel und natürlich wieder Affen. Auch zu erwähnen sind die Blutegel, die hier in wahren Horden auftreten können. Ich hatte die Geschichten anderer Traveller eher als übertriebenen “Backpacker-Klatsch” abgetan, aber nachdem Jorden einen Egel am Finger hatte, checkte ich mal meine Füße und entdeckte dass zwei Egel irgendwie in meine Schuhe gekommen waren, sich durch meine Socke gefressen und dann an meinem Blut gelabt hatten. Der eine Egel war zerquetscht worden als er scheinbar vor lauter Blut zu sehr angeschwollen war und den anderen entfernte ich schnell. Die Wunde blutete noch eine ganze Weile wegen der von dem Egel injizierten Stoffe, war aber nicht schlimm. Gegen Abend haben wir dann noch eine kleine Tour in einem Langboot unternommen, um einen Eindruck des Dschungels weiter nördlich zu bekommen.

unser bowling teammike (aka rambo) auf seinem bikeriver shootingnachdem wir eh schon von den stromschnellen durchnaesst waren, badeten wir mit kleidung im flussjodie and meein local der unbedingt ein foto mit uns wollteunser jungel team (aus spass dressed up von dem local market)alle sind erschoept und es gibt erst mal ne lange kekspauseein dschungelwildschweinhaengebrucke in 50 meter hoehe. der laengste treetop walk der welt mit ueber 450 metern laengeeiner der frechen affender blutegel an jordan finder (noch frisch und kaum mit blut gefuellt)

Am dritten Tag beschlossen wir dann alle doch weiter zu reisen, da sich das schwüle malaiische Klima doch deutlich besser auf einer Insel ertragen lässt.
Somit sind wir wieder zur Westküste, dicht zur Grenze zu Thailand, auf die Perhantian Island gegangen. Wir hatten auch dort eine super Zeit und ich war wieder Tauchen und auf einer außergewöhnlichen Ganztages-Schnorcheltour mit Mike, Anne und Jodie. Wir haben 5 große “black tip reef sharks” gesehen, zwei alte Schildkröten und als ich durch einen channel in den Steinen getaucht bin, habe ich in einer Höhle einen riesigen Gruper ( ist, denke ich, ein Zackenbarsch auf deutsch) mit mehr als 1.5 Meter Körperlänge. Außerdem konnten wir noch eine Gruppe “adulter bumbhead parrotfishs” (Buckelkopf Papageienfische) beobachten, die mit ihrem kräftigen Schnabel große Stücke Korallen vom Riff brachen und mühelos zerkauten. Diese Gesellen waren auch wieder über einen Meter groß und wirklich massiv. Zum Glück gibt es um die Perhantion Islands herum einen Marine Schutzpark, wo fischen jeglicher Art strikt verboten ist.

jodie mike (rechts) und anne und ich (links) auf dem schnorchel trip in den perhantian islandsunsere coole reisetruppe von links nach rechts: jordan, casper, kristian, mike, alex, anne (jodie ist fotograf)ausblick von unserem bungalow

Diesmal sind übrigens auch einige Fotos von Anne und Jodie, damit ihr auch mal ein paar mehr Fotos seht, wo ich drauf bin ;-)
Nach 5 Tagen verließen wir wieder die Insel und unsere Gruppe trennte sich wegen unterschiedlicher Pläne auf. Ich bin erst mal weiter nach Thailand, aber davon mehr im nächsten Bericht. lg Alex

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Singapur

Ich habe letzten Montag Melbourne doch früher verlassen als geplant und bin weiter nach Singapur geflogen. Ich hatte mich ja nach einen Job umgesehen und auch probegearbeitet. Ich hätte wahrscheinlich am Montag anfangen können dort zu arbeiten, aber erst nur Teilzeit in der Anlernphase und ich hätte min. 3 Monate bleiben müssen.
Es ist generell halt relativ schwer in Melbourne einen Job zu finden, weil sie einfach nicht mehr gerne Backpacker nehmen, da diese meist nur zu kurz bleiben und erst viel versprechen und dann aber auch nach kurzer Zeit schon abhauen. Außerdem haben sie halt jede Menge billige Arbeitskräfte (Asiaten die auch für die Hälfte des offiziellen Mindestlohns arbeiten…) und auch viele Studenten zur Hand.
Deshalb beschloss ich - bevor ich mich die nächsten 3 Monate im immer kälter werdenden Melbourne weiter aufhalte- doch lieber weiter zu reisen, um dann in Deutschland meinen (nun notwendigen) Privatkredit abzuzahlen.
Also kommt ihr wieder in den Genuss weiterer Reiseberichte ;-)

Am Montag bestieg ich um 4 Uhr den Flieger in Melbourne. Eine grosse Boing 747 von Singapore Airlines. Der lange Flug verging ziemlich schnell, da ich wieder meinen eigenen Fernseher in der Kopflehne des vorderen Sitzes hatte und der Service von Signapore Airlines wirklich gut ist! Selbst der Sitzabstand ist deutlich größer, man bekommt am Anfang und nach dem Essen ein heißes Handtuch, jederzeit kann man kostenlose Getränke ordern (auch gar nicht mal so schlechte Cocktails) und man kann sich sein Dinner und Frühstück von der Karte aussuchen.
Ich kam dann um etwa 10 Uhr in Singapur an und war überraschend schnell durch Customs durch und mitten in der Metropole. Ich dachte, dass ich vielleicht erst mal groß auf Drogen gecheckt werde oder sie sich vielleicht über meine Machete, die ich noch aus Tonga und Samoa mit habe, beschweren, aber sie haben nicht mal mein Gepäck durchleuchtet.
Ich nahm dann den Zug bis Eunos (etwas weg vom City Center) wo mich Ying abgeholt hat. Sie ist eine Couchsurferin und ich war bei ihr eine Woche. Sie wohnt noch bei ihrer Familie (ist in Singapur so üblich bis zur Heirat…), aber ich hatte den Komfort ein eigenes Zimmer mit Bett zu haben.
Am Dienstag bin ich dann eifrig durch Singapur gelaufen und habe ein paar Fotos gemacht. Man stolpert ja wirklich von einem Shopping Center in die nächste Einkaufsmall. Das kann man sich so als Europäer gar nicht vorstellen…die Singapurianer lieben es halt in ihrer wenigen freien Zeit ihr Geld zu verprassen (sei es für Designer Klamotten oder die neusten techinc gadgets)
Es gibt verschiedene Bereiche wie Little India, China Town etc.

Meine Boin 747 nach singapureines der vielen verbotsschilder in singapurskylineSingapur die sauberste stadt der weltmerlion, zeichen von singlittle india marketmarketmarketessensstaendenational museum

Am Abend traf ich mich dann mit Ying und habe das erste mal “echtes” asiatisches Essen genossen. Ich selber war nicht so experimentierfreudig und habe nur Reis mit Gemüse und Ente gegessen. Ich habe schon wieder den Namen von Ying’s Gericht vergessen, aber es war unter anderem mit gebratenem Schweinedarm. Ich hab es mal probiert und es war gar nicht mal so schlecht, wenn man nicht zu viel drüber nachdenkt, was man da gerade kaut.
Am nächsten Tag habe ich weiter die Stadt erkundet und mich Abends mit Chyka getroffen (andere Couchsurferin). Wir sind gemeinsam mit einer ihrer Freundinnen indisch essen gegangen. War ein ziemlich feines Restaurant mit super Essen und indischer Livemusik, die auf die Dauer aber eher auf die Nerven ging (typische Bollywood Leiermusik).
Danach sind wir noch in einen Club gegangen, wo sich ein paar andere Couchsurfer (auch Traveler) getroffen haben.
Am nächsten Tag war ich im Zoo. Der war wirklich genial. Zwar nicht so artenreich wie der Berliner Zoo, aber deutlich schöner gestaltet. Man sieht eigentlich keinen einzigen Zaun, es gibt keine Gehege im eigentlichen Sinne. Meistens sind die Tiere nur von einem Graben, Wasserkanal oder kleinen Mauern getrennt. Einige Tiere laufen auch vollkommen frei im ganzen Park oder in einer der riesigen Volieren herum. Die Affen zum Beispiel haben diverse Inseln in einem Fluss für sich und können über die Wege an Lianen (hi Mama) zu anderen Bäumen klettern. Nur kleine kaum sichtbare Drähte verhindern, dass sie an unerwünschen Stellen von den Bäumen runter klettern können.
Der Zoo in Singapore ist sehr erfolgreich und eigentlich hat jede Tiergattung Nachwuchs, sei es von kleinen Nilpferden, zu Orang Utans, Nashörnern etc.
Man konnte auch viele Tiere bei den Füttterungen beobachten und so verging der Tag schnell. Besonders interessant fand ich die weissen Tieger, die ich noch nie gesehen hatte, allerdings war ihr Gehege eins der wenigen Kleineren und so erschienen sie mir etwas rastlos hin und her zu lauen (oder sie waren nur unruhig wegen der anstehenden Fütterung)

man beachte die zaehneaffe in aktionfuetterung der seekueheflying foxkleines nilpferd schlaeft unter wasserwhite tigertiger bei der fuetterung (huhn)elephanten showsplash650kg schwerer baumstamm bewegen die relativ muehelos

Abends traf ich mich wieder mit ein paar Leuten zum Essen und anschliessend zogen wir in eine Bar weiter.
Die Leute in Singapur sind wirklich sehr nett und eigentlich alle begeistertete Traveller, da sie ja im Gegensatz zu den meisten asiatischen Ländern ziemlich gut im Durchschnitt verdienen. Die meisten waren auch schon mal in Deutschland/Berlin und sagen ganz begeistert ihre paar Brocken Deutsch.
Am Freitag bin ich nach Little India gegangen und dort etwas umher gestreift und anschliessend noch ins National Museum, bevor es wieder zum Dinner mit ein paar Leuten ging. Ich würde mal sagen, dass vll 90% der Singapurianer (falls man sie so nennen kann) nie kochen und eigentlich immer Essen gehen (ist meist auch ziemlich billig von 1,5 euro bis nach oben hin offen)
So habe ich noch viele andere Sachen probiert und muss sagen, dass sich z.B. auch die chinesischen Gerichte ziemlich stark von dem unterscheiden, was wir in Europa als “asiatische Küche” so kennen.
Am Samstag bin ich dann auf eine “cousurfing gathering” gegangen. Es waren etwa 25 Couchsurfer dort (locals and traveller) und wir sind ungefähr 5 Kilometer zu einer Brücke gelaufen, die 250 m lang durch die Baumkronen des Regenwaldes führt. Unterwegs haben wir ein paar halbwilde Affen gesehen, denen man nicht zu nahe kommen sollte, da sie gerne mal nichts ahnende Wanderer anfallen und deren lunch stehlen. Außerdem habe ich ein paar Vögel, einen riesigen centerpede gesehen und eine auch ziemlich große Eidechse). Ingesamt sind wir ungefähr 12 Kilometer gelaufen, was zwar an sich nicht so viel war, aber doch schon etwas geschlaucht hat, da es über Nacht stark geregnet hatte und alles sehr schlammig war und die Luftfeuchtigkeit einen so viel schwitzen lässt….

eidechseriesiger tausendfuesslerDie Couchsurfer gruppetreetop walkchyka and juana (aus singapur)

Gegen späten Nachmittag bin ich dann noch mit Chyka und Juana zu einer Tauchausstellung gegangen und habe mich mit ein paar Broschüren für Malaysia und Thailand eingedeckt.
Am Samstag abend gab es in einer Bar Asashi Bier für 5 Dollar das Glas und so fand sich wieder eine lustige Truppe von locals und couchsurfern dort ein, sodass es mal wieder eine späte Nacht wurde.

Am Montag werde ich jetzt den Bus nach Malaysia nehmen und dort weiter zur Ostküste reisen und dann mit der Fähre nach Tioman uebersetzen. Tioman gehört zu den zehn schönsten Inseln weltweit und liegt vor der Ostküste Malaysias.
Singapur hat mir ziemlich gut gefallen. Alles ist sauber (wegen der horrenden Strafen), die Stadt ist sicher und sehr übersichtlich und die locals super freundlich.
So das wars erst mal wieder.
Viele Grüße aus Singapur
Alex

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Ok hier kommt mit langer Verzögerung mein nächster Bericht. Diesmal hat es so lange gedauert, weil ich auf ein paar Fotos gewartet habe…Über die Couchsurfing Community habe ich Lauren kennengelernt. Sie hat über die Melbourne Group angeboten einen Couchsurfer zum Campen über das Osternwochenende mit zu nehmen. Ich hab spontan zugesagt, da ich nichts wirklich sonst zu tun hatte und sowieso erst am Montag in meinen neuen Raum, in einer WG, einziehen konnte.
Am Donnerstag ging es also los und Lauren hat mich netterweise von Paul’s Haus (ein anderer Couchsurfer wo ich drei Nächte war) abgeholt und nachdem wir unterwegs noch etwas Alkohol gekauft hatten (der hier ganz schön teuer ist im Vergleich zu Deutschland) ging es zum Murray River. Der liegt im Norden von Victoria und bildet die Grenze nach New South Wales. Nach 4 Stunden Fahrt kamen wir dann an und waren mit einer der Ersten dort am Spot. Laurens Schwester Anne war schon da und vll noch 5 andere Leute. Ich baute mein kleines Trekkingzelt auf, dass neben den riesigen anderen Zelten und Wohnwagen etwas deplaziert aussah.
Nach und nach kamen über den Tag die anderen Leutchen und am Schluss waren wir - vermute ich - um die 30 Personen. Wobei dazu zu sagen ist, das manche von ihnen um die 30-35 Jahre alt waren und schon verheiratet und mit Kindern mit dabei waren. Einige von denen hatten sogar einen Stromgenerator und unglaublich viel Krempel mit. In der Mitte unseres Camps haben wir eine ordentliche Feuergrube ausgehoben und sind mit der Kettensäge und Auto “ein bisschen” Feuerholz holen gegangen.
Die naähsten Tage verbrachten wir dann mit Wakeboarden, vielen netten Gesprächen, am Lagerfeuer die Marshmallows grillen, oder einfach nur chillen. Achso und nicht zu vergessen: es floss jede Menge “Flüssiges”. Irgendwie sind alle Aussis gestandene Trinker und es wurde eigentlich permanent durchkonsumiert die 3 Tage, wobei es nie zu Ausfällen kam oder jemand zu viel trank. Ich bin aber eher nicht so der Fan von “einem Bier gleich zum Frühstück” und habe mich da etwas zurückgehalten. *g*
Leider gibt es nicht so viele Fotos, aber ich war auch noch auf ein paar anderen echten Wakeboardboaten die wirklich eine ordentliche Welle geworfen haben, sodass man schon fast Angst hatte einen wake2wake zu probieren.
Ingesamt war es wirklich ein cooles und mal ganz anderes Osterwochenende mit 40°C im Schatten auf einem staubigen Campingplatz. Ich habe es genossen und alle waren wirklich super nett.

unser basecamp in der aufbauphase, wer findet mein kleines zelt? ;)chillen am Fluss (da 40C)eines der Wakeboard/skibooteich beim wakeboarden (nach langer pause)w2wbacardi partyscott

Am Montag bin ich dann in meinen neuen Raum in einer WG eingzogen. Die Wohnung liegt in St. Kilda. Das ist 20 Minuten südlich von dem City Center und etwas vergleichbar mit Prenzlauer Berg. Ist so der Szene-Bezirk mit einer Bar und Cafe neben dem anderen und ich konnte zum Strand laufen, auch wenn es etwas zu kalt dafür wurde (nach Ostern wurde es deutlich kälter und es war nur noch um die 20° C tagsüber)
So das wars erst mal wieder und der nächsten Bericht kommt bald.

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Australien- Campervan tour

Nachdem ich nun schon über 3 Wochen in Australien bin, erreicht euch leider erst heute mein neuer Bericht.

Ich kam mit Verspätung in Melbourne an und mußte erst mal auf Hostel-Suche gehen. Das war gar nicht so leicht, da viele Hostels ausgebucht waren und andere verrückte Preise verlangten. Da ich keinen guide/Karte oder sonst was von der Stadt hatte, lief ich erst mal etwas ziellos durch die Straßen, und das mit meinem schweren Gepäck… dann fand ich schließlich einen ansprechenden Bachpacker nicht zu weit weg vom CBD (so nennen die hier das city center).
Die nächsten 3 Tage erkundete ich Melbourne und ich muss sagen, die Stadt gefällt mir ganz gut. Melbourne ist wirklich eine Verschmelzung von alt und neu. Wolkenkratzer neben alter Kirche etc. Hier ist auch immer was los und eigentlich permanent gibt es irgendwelche Festivals (jetzt gerade ist Comedy-Festival, als ich ankam bereitete sich alles auf das Formel 1-Theater vor…) oder andere Veranstaltungen. Melbourne kann man als kulturelles Zentrum von Australien bezeichnen.
Nach drei Tagen traf ich mich mit Sophie, aus meinem Abijahrgang in Berlin (ein Gruß an Alle von der Beethoven-Oberschule!) , die ich schon zufällig in “Hanmer Springs” (Neuseeland) getroffen hatte. Sie ist schon länger in Australien und reist und arbeitet (”work&travel”).
Da Melbourne zu der Zeit sehr überfüllt war und über “labour weekend” die Preise in den Backpacker-Hostels angehoben wurden, beschlossen wir einen Campervan zu mieten. Es war gar nicht so leicht einen zu finden, da Hochsaison ist und nur die wenigsten einen Van an Personen unter 21 Jahren vermieten. Schließlich fanden wir doch einen Vermieter und machten uns westlich von Melbourne auf den Weg zur “great ocean road”. Diesmal gibt es nur eine kurze Zusammenfassung, will euch ja auch noch über mein Osterwochenende berichten ;-)

Die ersten zwei Tage ging es entlang der berühmten “great ocean road” mit den fantastischen Surfstraenden (u.a. “bells beach”) und Torquay, der Stadt wo die Marken Billabong, Quicksilver und Rip Curl gegründet wurden. Bekannt sind auch die “12 Apostel”, eine besondere Steinformation zu der wir extra bei Sonnenaufgang hingegangen sind um ein paar gute Bilder zu machen (die muss ich aber noch bearbeiten…) Auf unserem Weg haben wir direkt neben der Strasse 5 Koalabären gesehen, die wirklich interessant waren und eines morgens waren auch einige Kangeroos auf der Strasse und überall gibt es in den Bäumen Kakadus, Papagei und andere Sittiche.
Nach der “Great ocean road” ging es weiter zu dem “Grampian National Park”, wo wir aber nur einen Tag blieben, da er sehr überfüllt war (labour weekend) weiter ging es zurück nach Melbourne und dann weiter östlich durch Melbourne zu dem “Wilson Prom”. Das ist ein Nationalpark auf einer Halbinsel. Er ist wirklich schön und wir liefen ein paar kurze Walks und zum “Squeaky Beach” (quietschender Strand- das ist der echte Name!). Unter jedem Schritt quietschte wirklich der Sand. Weiter ging es zu den “Gippsland” (eine große Seenlandschaft) und dem “90 Mile Beach”. Dort gab es kostenlose Campingplätze dicht bei den Dünen und wir hatten nette Feuer in denen ich wieder Bananen mit Schokolade röstete.
Die 10 Tage waren viel zu schnell vorbei und wir mussten dem Campervan zurück bringen. Sophie hatte ihren Flug nach “byron bay” direkt so gebucht, dass ich sie noch mit dem Van zum Flughafen bringen konnte und mich danach um die Rückgabe des Autos kümmern konnte. Es war gerade Grand Prix in Melbourne und alle Backpacker/Hostels und sonstiges waren wirklich absolut ausgebucht (schon Wochen vorher). Ich hatte aber zum Glück kurzfristig Unterkunft bei einem “Couchsurfer” gefunden.
So und hier einige Bilder von unserem Trip:

Melbourne cbdstreet artistaborigeni paintingmelbourne city bei nachtmein erster koalaund gleich noch einer, der aber nur rum chillteder kleine war etwas munterer und kletterete den baum herunterwasserfallunser toller hippie vansonnenaufgang bei den 12 apostelndie 12 apostel(great ocen road) langam kaempft sich die sonne hoch12 apostelund noch mal 12 apostel weil die bilder mir so gefallensophie&meendloser surferstrandsonnenungergang (ausblick auf die grampians)kangeroos am morgensie fluechten schnell vor unserem autoich hab versucht aus dem fenster des autos ein paar bilder zu machengrampian national park (the balconies)mc larren falls (wenn ich mich richtig erinnere)sqeacky beach(ja der strand hat wirklich gequitscht, wenn man rueber gelaufen ist!) in wilson prom.wanderung in wilson promontoryein sehr zutraulicher papagei des es auf die cookies abgesehen hatteviewpoint wilson promueberall warnschilder fuer wombats, kangeroos, emus etc. wir haben aber leider nur kangeroos gesehensuchbild fuer papageien/kakadu. die sitzen hier ueberall in den baeumen rumm und machen witzige geraeusche

Im Moment habe ich ein Zimmer in einer WG zentral in Melbourne und bin auf Arbeitssuche (da ich mein allerletztes Geld auf der Campevan-Tour ausgegeben habe). Mein letzter Reisebericht von meiner kurzen Ostertour kommt dann hoffentlich auch bald ;-) lg Alex

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